Biotechnologische Produktion

Biotechnologische Produkte

Biopharmazeutische Arzneimittel spielen in der Patientenversorgung eine immer größere Rolle, insbesondere in der Therapie ernster und lebensbedrohlicher Erkrankungen. Sie zählen jedoch auch zu den teuersten Arzneimitteln. Auf Grund des wachsenden Kostendrucks bleibt deshalb vielen Patienten der Zugang zu diesen hochwirksamen und effektiven Arzneimitteln verswehrt.

Hier erlangen biotechnologische Folgeprodukte eine immer größere Bedeutung, also Biopharmazeutika, deren Patentschutz abgelaufen ist. In diesem Wachstumsmarkt zählt Teva zu den Pharmaunternehmen mit dem größten Potenzial. Schon seit vielen Jahren entwickelt und produziert Teva biotechnologische Folgeprodukte bzw. Biosimilars mit neuen innovativen Wirkansätzen. Auch bei Biosimilars oder biotechnologischen Folgeprodukten ist die Entwicklung und Produktion aufwändig, jedoch in jedem Falle günstiger als bei den biopharmazeutischen Vorläuferprodukten.  

Am Standort Ulm betreibt Teva eine Mehrzweck-Anlage zur Herstellung von biotechnologischen Wirkstoffen aus Zellkulturen. Die Entwicklung und Herstellung von biotechnologischen Folgeprodukten unterscheidet sich dabei in erheblichem Maße von der Entwicklung und Herstellung klassischer chemischer Generika. Abgesehen von den finanziellen Anforderungen ist eine umfangreiche Erfahrung im Bereich der Entwicklung und Herstellung proteinogener Arzneistoffe notwendig. Denn nicht nur der Wirkstoff, sondern auch das Herstellverfahren ist hier von besonderer Bedeutung. Die Europäische Arzneimittelbehörde koordiniert die Herstellbedingungen, die nationalen Zulassungsbehörden organisieren zudem regelmäßige Inspektionen.