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Multiple Sklerose: Patienten wollen bei der Therapie mit einbezogen werden

Im europäischen Vergleich liegen Neurologen aus Deutschland weit vorne, wenn es um die Einbeziehung von Patienten in die Therapieentscheidung der schubförmigen Multiplen Sklerose geht. In einer Online-Befragung auf der Website der „European Multiple Sclerosis Platform vergaben deutsche Patienten hinsichtlich „Involvement and Empowerment“ im Durchschnitt 33 von 35 möglichen Punkten. Belgien, Italien, Russland und das UK lagen mit jeweils 28 Punkten auf dem zweiten Platz.1 Eine in Deutschland, Italien, Spanien, dem UK und den USA durchgeführte Studie2, bei der 982 MS-Patienten und 900 Neurologen befragt wurden, hat gezeigt, dass im Durchschnitt fast 40% der Patienten von ihrem Arzt nicht oder nur wenig an den Therapieentscheidungen beteiligt wurden. In Deutschland war der Arzt bei immerhin 15% der Alleinentscheider. Zufriedenheit der Patienten mit ihrer krankheitsmodifizierenden Therapie hing stark davon ab, wie wohl sie sich im Gespräch mit ihrem Neurologen fühlten und wie sehr sie an Entscheidungsprozessen teilhaben konnten. Ein weiteres Ergebnis: Die Neurologen schätzten die negativen Auswirkungen der Erkrankung in allen Lebensbereichen stärker ein als die Patienten selbst.

Gemeinsamer Tag in der Arche - Volunteering Day der Speciality

Mit vielen helfenden Händen kann man eine ganze Menge bewirken. Das sahen auch die Mitarbeiter der Specialty Medicines, die Ende Juni zum zweiten Mal einen Volunteering Tag durchführten. Mehr als 70 Innendienstmitarbeiter trafen sich in einer Einrichtung der Arche, um das etwas in die Jahre gekommene Gebäude wieder in Schuss zu bringen. Es wurde gestrichen, Laminat verlegt, geputzt und auch der Garten wurde auf Vordermann gebracht.

Die Arche wurde 1995 in Berlin gegründet. Inzwischen gibt es deutschlandweit mehr als 20 Einrichtungen, in denen Kinder aus sozial benachteiligten Verhältnissen nach der Schule betreut werden. Es gibt dort kostenlose Mahlzeiten, sowie eine Hausaufgabenbetreuung und Freizeitangebote. Trotz Vergünstigungen können sich viele Eltern eine staatliche Nachmittagsbetreuung nicht mehr leisten, so dass das Angebot der Arche auf große Resonanz stößt. Der Verein finanziert sich fast ausschließlich über Spenden. Der Wettergott hatte ein Einsehen, trotz dunkler Wolken blieb es trocken, so dass alle geplanten Arbeiten durchgeführt werden konnten. Die Teva-Mitarbeiter hatten sichtlich Spaß an der für die meisten doch recht ungewöhnlichen Aufgabe. Am Ende des Tages gingen sie voller Stolz durch das frisch renovierte Gebäude. Das schönste jedoch waren die strahlenden Kinderaugen, die allen gezeigt haben: Es hat sich gelohnt.

Spenden für „Die Arche“ und das „Kinderhospitz Bärenherz“

Mit Unterstützung von Teva haben Ärzte 2.500 Euro an das Kinder- und Jugendwerk „Die Arche“ und 2.000 Euro an das Kinderhospiz Bärenherz in Leipzig gespendet. Möglich gemacht wurde dies durch das von Teva für Ärzte organisierte Fortbildungsangebot „Wissen.Schaffen.“Während der Veranstaltung müssen die Teilnehmer in Gruppen verschiedene Aufgaben bewältigen. Hierfür erhalten sie Wissenspunkte. Diese wandelt Teva am Ende der Fortbildung in einen Geldbetrag um. Das Team mit den meisten Punkten darf sich dann ein gemeinnütziges Projekt aussuchen, dem es das Geld spendet. Teva ist in Deutschland mit innovativen Medikamenten in den Bereichen Neurologie, Atemwege, Onkologie und Schmerz vertreten. Auch die Marke ratiopharm gehört zum Portfolio.

Umweltzertifikat für weitere drei Jahre bestätigt

Langfristige Ziele einer MS-Behandlung sind die Senkung der jährlichen Schubrate, die Verringerung des Gewebeverlusts im Gehirn aufgrund der so genannten „Neurodegeneration“ sowie die Aufrechterhaltung der Lebensqualität im Alltag. Als Schub werden die vom Patienten erlebten Symptome geschildert, die im Laufe von wenigen Tagen auftreten und mindestens 24 Stunden anhalten. Sie persistieren einige Tage bis mehrere Wochen und bilden sich spontan komplett oder unvollständig zurück. Beispiele für Schübe sind Sehstörungen, Bewegungsstörungen, Kribbelerscheinungen und viele mehr. Viele Patienten können durch die frühzeitige Behandlung zum Beispiel mit das Immunsystem beeinflussenden Wirkstoffen über einen sehr langen Zeitraum mit wenigen Schüben oder sogar ganz ohne Schub bleiben. Diese Substanzen beeinflussen entweder durch Modulation oder Suppression die körpereigene Immunabwehr. Vor mehr als 20 Jahren wurden die ersten dieser Substanzen zur Therapie der MS zugelassen. Sie werden subkutan oder intramuskulär injiziert. Seit 2013 gibt es in der MS-Basistherapie auch orale Therapieoptionen, für die aber noch keine Langzeiterfahrungen vorliegen.

Service

Allgemeine Informationen zum Pharmaunternehmen Teva in Deutschland stehen hier zum Download bereit: