Umwelt

Das hebräische Wort „Teva“ steht für unser deutsches Wort „Natur“. Der Schutz der Natur und Umwelt sowie nachhaltiges Wirtschaften sind deshalb nicht nur leere Worthülsen, sondern Programm.

Freiwillige Selbstkontrolle

Das Pharmaunternehmen Teva ist seit 1996 nach der strengen EMAS-Norm und seit 2001 zusätzlich nach der internationalen Norm ISO 14001 zertifiziert. Mit der Veröffentlichung der 7. Umwelterklärung im Oktober 2014 für seine Produktionsstandorte Ulm, Weiler und Blaubeuren feiern wir ein Jubiläum: Im nächsten Dreijahreszyklus werden wir 20 Jahre EMAS-zertifiziert sein! Als eines der ersten pharmazeutischen Unternehmen hat Teva diesen Schritt gewagt und ist bis heute stolz darauf. EMAS hat erstmals einen systematischen Überblick über die Stoffströme und die damit verbundenen Umweltauswirkungen ermöglicht, ohne den ein gezieltes Umweltmanagement und ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess nicht möglich sind.

Energie- und Ressourceneffizienz

Ein Hauptschwerpunkt des Teva-Umweltprogramms ist die Einsparung und effiziente Nutzung von Energie, was gleichzeitig zur Reduzierung von CO2-Emissionen führt und somit einen aktiven Beitrag zur Begrenzung des Treibhauseffekts darstellt. Unter Energieeinsparung versteht das Unternehmen nicht nur die Einsparung von Energie bei der Produktion von Arzneimitteln, sondern auch bei logistischen Tätigkeiten außerhalb des Unternehmens.

Im Bereich der fossilen Energieträger konnte der unternehmenseigene Lkw-Fuhrpark seinen CO2-Ausstoß pro gefahrenen Kilometer nochmals senken und erzielt Spitzenwerte, die in der Branche einmalig sind.

Auch hat Teva damit begonnen, Autos im Pendelverkehr zu elektrifizieren, wobei die Energie hierfür regenerativ mit einer speziell für diesen Zweck installierten Photovoltaikanlage gewonnen wird.

Im Bereich Ressourcenschonung und Abfallmanagement haben die Anstrengungen der letzten Jahre hinsichtlich Optimierung der Abfalltrennung, der Recyclingmöglichkeiten und der Abfalllogistik dazu geführt, dass der Anteil der Abfälle zur Verwertung im Jahr 2013 auf über 97 % gesteigert werden konnte. Dies ist vor allem ein Verdienst der engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ein hohes Bewusstsein für die sortenreine Trennung der Abfälle in zirka 80 verschiedene Abfallfraktionen entwickelt haben.

Umweltschutz hat viele Akteure

Ein effektives Umweltmanagement beim Pharmaunternehmen Teva ist nur möglich durch die Ideen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, den Dialog mit externen Interessensgruppen und die gute Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden.

Wir wünschen uns weiterhin einen offenen Dialog mit allen internen und externen Akteuren, um neue Potentiale zu erschließen. Über unsere bisher erzielten Erfolge, Umweltauswirkungen, Kennzahlen und das neue Umweltprogramm berichtet Teva detailliert in einer Umwelterklärung.

Teva-Umwelterklärung

Arzneimittel richtig entsorgen

Arzneimittel sind für viele Menschen unentbehrlich. In vielen Haushalten fallen aber hin und wieder Medikamente an, deren Haltbarkeitsdatum überschritten ist oder die nicht mehr benötigt werden. Was ist in diesen Fällen die sicherste Entsorgung? Trotz zahlreicher, gut ausgebauter kommunaler Kläranlagen können Arzneimittelrückstände, die aus der Anwendung oder der falschen Entsorgung durch Patienten bzw. Kunden stammen, nicht restlos aus dem Abwasser entfernt werden. In der Regel lassen sich Rückstände in Gewässern durch die Anwendung von Arzneimitteln nicht vermeiden - unnötige Belastungen durch die falsche Entsorgung dagegen schon.

Kippen Sie nicht aufgebrauchte Tabletten, Kapseln, Salben, Säfte und Tropfen oder abgelaufene Arzneimittel auf keinen Fall in die Toilette oder in den Ausguss. Auf diese Weise entsorgte Arzneimittel gelangen ins Abwasser, dann in die Umwelt und können so letztlich die Gesundheit anderer gefährden.

Sichere Entsorgung in der Apotheke

Der sicherste Weg ist die Entsorgung in der Apotheke. Allerdings nehmen nicht alle Apotheken überflüssige Arzneimittel entgegen. In vielen Städten und Gemeinden gibt es für die Entsorgung von Medikamenten auch "Medi"-Tonnen, Schadstoffsammelstellen und Schadstoffmobile. Informationen über die richtige Entsorgung von nicht aufgebrauchten Arzneimitteln für Ihren jeweiligen Landkreis finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung: www.arzneimittelentsorgung.de

Richtig entsorgt im Hausmüll

Eine gute und sichere Variante für die Entsorgung von Arzneimitteln ist laut dem Bundesministerium für Gesundheit der Hausmüll. In allen Kommunen wird der Restmüll heute verbrannt. Damit werden Arzneimittelreste sicher entsorgt, denn durch die Verbrennung oder Vorbehandlung werden die gegebenenfalls enthaltenen Schadstoffe weitgehend zerstört oder inaktiviert.

Weitere Informationen können Sie dem "Infoflyer Arzneimittel richtig entsorgen - Gewässer schützen“ des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg“ entnehmen

"Arzneimittel richtig entsorgen"