München, - November 2016

FACTTUM 2016

Facts & Cases aus der gynäkologischen Onkologie – ein interaktives Symposium der TEVA GmbH und der Frauenklinik der Technischen Universität München im November 2016.Zusammen mit anerkannten Experten aus unserem Fachgebiet informierten wir interessierte Ärzte über die neuesten Erkenntnisse des State of the Art in der Gynäkoonkologie.

Wir stellen Ihnen hier die interessantesten Vorträge zur Verfügung:

Strahlentherapie und rekonstruktive Mamma-Chirurgie: Feinde oder Freunde

Im Vortrag von Marion Kiechle wurden vor allem mögliche Komplikationen nach Strahlentherapie und brusterhaltender Therapie diskutiert. Die ausgewählten Fälle spiegelten dabei nicht den Alltag wieder, sondern setzten bewusst den Fokus auf kritisch verlaufende Behandlungen.

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Lokale Therapie des exulzerierten, kutan metastasierten Mammakarzinoms

In dem in drei Teile gegliederten Block „Lokale Therapie des exulzerierten , kutan metastasierten Mammakarzinoms“ stand die Versorgung/Behandlung von Karzinomen im Blickpunkt, welche Geschwüre durch die Körperoberfläche bilden. Neben der operativen Versorgung standen Strahlentherapie und die Wunderversorgung im Mittelpunkt. Für hohes Interesse sorgte der Vortrag zur Elektro-Chemotherapie, die gerade in klinischen Studien erprobt wird.

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Indikationsstellung der adjuvanten Chemotherapie beim Mammakarzinom

Der Vortrag „Indikationsstellung der adjuvanten Chemotherapie beim Mammakarzinom: Welche Tests helfen bei der Entscheidung“ brachte eine Menge Diskussionsstoff mit sich. Die ausgewählten Fälle sorgten für eine interessante und kontrovers geführte Diskussion.

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G-CSF Therapie: Abwarten und Primärprophylaxe

Professor Ostermann präsentierte den Vortrag „ G-CSF - Therapie: Abwarten oder Primärprophylaxe“. Hier stand die korrekte Einhaltung der Leitlinien im Mittelpunkt. Diskutiert wurden die Möglichkeiten einer App, welche die Risiken diverser Chemotherapieregime aufzeigt.

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Palliativmedizin in der Gynäkologie

Der Vortrag „Palliativmedizin in der Gynäkologie“ wurde nur mit einer Publikumsfrage bedacht. Steht das Thema bei den Onkologen nicht im Fokus?

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Borderlinetumore

Welche Kompromisse kann man eingehen und das frühe Cervixkarzinom bei der jungen Frau. Welche Möglichkeiten gibt es, die Fertilität zu schützen?

Mit dem Kinderwunsch junger Krebspatienten beschäftigten sich die Vorträge „Borderlinetumoren - Welche Kompromisse kann man eingehen“ und „Das frühe Cervixkarzinom bei der jungen Frau - welche Möglichkeiten gibt es, die Fertilität zu schützen“. Hier sind die Leitlinien nicht eindeutig, was bei mehreren diskutierten Fällen zu unterschiedlichen Auflassungen führte. Oft deckten sich die Entscheidungen des Tumorboards nicht mit der Mehrheit der anwesenden Ärzte.

Von Kryokonservierung, Stammzellbefruchtung bis Leihmutterschaft wurden alle Möglichkeiten der Fertilitätserhaltung diskutiert. Angemerkt wurde dass, das Thema Leihmutterschaft in Deutschland einen Gesetzesbruch darstellen würde, man das Thema aber nicht ignorieren könne.

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Aktuelle Daten und Fakten zur HPV Impfung

Der Vortrag „Aktuelle Daten und Fakten zur HPV Impfung“ beschäftigt sich mit der Sinnhaftigkeit der HPV Impfung und die im Rahmen der Impfung vorgekommen Todesfälle bei jungen Patientinnen. Nur 25% der Teilnehmer waren uneingeschränkt überzeugt von der Impfung.

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