Allergisches Asthma

Bei allergischem Asthma reagiert das Immunsystem auf eigentlich harmlose Stoffe (Allergene), die zu einer Verengung der Bronchien und vermehrter Sekretbildung führen.

Die wohl bekanntesten Allergene sind Pflanzenpollen, die zu saisonbedingtem allergischem Asthma führen. Synonym wird für diese Art des allergischen Asthmas oft der Begriff Heuschnupfen verwendet. Daneben können unter anderem auch Tierhaare, der Kot von Hausstaubmilben, Schimmelpilzsporen oder auch Haus- Mehl- und Holzstaub allergisches Asthma auslösen.

Allergisches Asthma ist meist genetisch veranlagt. Es setzt oft in der Kindheit oder Jugend ein, kann sich aber auch erst im Erwachsenenalter spontan entwickeln.

Neben der Reizung der Bronchien geht die Erkrankung oft mit tränenden und juckenden Augen sowie einem Brennen oder Juckreiz am Gaumen und im Rachen einher. Häufig leiden diese Patienten auch an Müdigkeit und Schlafstörungen. Therapiert wird die Erkrankung in der Regel mit so genannten Antihistaminika und ggf. mit verschiedenen anderen Dauer- und Bedarfsmedikationen. Zudem besteht die Möglichkeit, sich einer Hypersensibilisierung zu unterziehen, welche im Idealfall zu einer dauerhaften Symptomfreiheit führt.


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