Rückenschmerzen

85 Prozent der Menschen in Deutschland leiden in ihrem Leben zumindest phasenweise an Rückenschmerzen. 90 Prozent dieser Schmerzen klingen glücklicherweise innerhalb kurzer Zeit wieder ab. Die übrigen 10 Prozent werden chronisch und damit oft zu einer quälenden Pein für die Betroffenen.

Bewegung ist unverzichtbar

Rückenschmerzen sind eine Zivilisationskrankheit. Wir leben in einer hochtechnisierten Welt, in der wenig Raum für Bewegung bleibt. Wir nehmen doch lieber das Auto, anstatt zu Fuß zu gehen, den Fahrstuhl, statt Treppen zu steigen. Doch unser Rücken braucht eine funktionsfähige und trainierte Muskulatur, also Bewegung.

Rückenschmerzen meist muskelbedingt

Die Bandscheiben werden irrtümlich viel zu oft als Ursache für Rückenschmerzen genannt. Dabei sind diese nur in 0,2 Prozent der Fälle die Ursache für die Beschwerden. Vielmehr geht die Mehrheit der Rückenschmerzprobleme (rund 80 Prozent) auf die Muskulatur zurück.

Schonhaltung vermeiden

Sobald man eine Verspannung im Rücken verspürt, nimmt man instinktiv eine Schonhaltung ein. Hier ist aber Vorsicht geboten. Denn die Schonhaltung verstärkt die Verspannungen nur weiter und kann zu bleibenden Schäden des Bewegungsapparates führen.

Behandlung von Rückenschmerzen

Bei normalen Verspannungen können rückenschonende Maßnahmen und das kontinuierliche Entgegenwirken im Alltag zu einer Linderung der Schmerzen führen. Zur Behandlung hartnäckigerer, muskulär bedingter Rückenschmerzen stehen in der Akuttherapie geeignete Medikamente zur Verfügung, die nicht nur schmerzlindernd wirken, sondern auch den Muskeltonus normalisieren und Verspannungen lösen. Es ist sinnvoll, sie bereits möglichst früh einzusetzen, um möglichen Chronifizierungsvorgängen entgegen zu wirken.


Seite teilen