Zurück zur Übersicht

Rückruf von Ranitidin-haltigen Arzneimitteln

16.09.2019

Bei dem Wirkstoff Ranitidin-HCl bestimmter Wirkstoffhersteller wurde eine Verunreinigung (NDMA) festgestellt.

Die Sicherheit und Qualität unserer Arzneimittel hat für Teva höchste Priorität. Als Vorsichtsmaßnahme wird Teva eigenverantwortlich alle Chargen Ranitidin-haltiger Arzneimittel aller Stärken und Packungsgrößen seiner Marken ratiopharm und AbZ Pharma zurückrufen. Der Rückruf erfolgt ausschließlich zwischen der Apotheke bzw. dem Apothekengroßhandel und dem Arzneimittelhersteller.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) weist darauf hin, dass für Patienten bei der Einnahme von Ranitidin-haltigen Arzneimitteln kein akutes Gesundheitsrisiko durch die Verunreinigung mit NDMA besteht.

Ranitidin reduziert die Magensäure und wird häufig zur Behandlung von Magen- Darmgeschwüren und Reflux eingesetzt.

FAQ

Besteht eine akute Gesundheitsgefahr für Patienten?

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) weist darauf hin, dass für Patienten bei der Einnahme von Ranitidin-haltigen Arzneimitteln kein akutes Gesundheitsrisiko durch die Verunreinigung mit NDMA besteht. Patienten, die Fragen zu ihrer aktuellen Behandlung haben wird geraten,  sich an ihren Arzt oder Apotheker zu wenden. Es stehen verschiedene Arzneimittel, die im gleichen Indikationsgebiet wie Ranitidin eingesetzt werden können, als Alternativen zur Verfügung.

Wogegen wird Ranitidin eingenommen? 

Ranitidin wird zur Senkung der Magensäure-Sekretion eingenommen. Damit wird es gegen Reflux und bei Magen-Darm-Geschwüren eingesetzt. 

Was ist NDMA?

Chemiker ordnen N-Nitrosodimethylamin (NDMA) der Gruppe der Nitrosamine zu. NDMA kommt unter anderem auch in Bier oder im Zigarettenrauch vor. Von der internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO und der EU ist NDMA als "wahrscheinlich krebserregend beim Menschen" eingestuft.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://www.progenerika.de/qa-ranitin/