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Wir machen ernst beim Klimaschutz

14.10.2020

Teva-Mitarbeiter forsten im großen Stil auf

Ulm, 13. Oktober 2020. Teva-Mitarbeiter pflanzen im Forstbezirk Blaubeuren 1.000 Rotbuchen-Setzlinge. Diese Aktion ist ein Ausdruck des seit über zwei Jahrzehnten gelebten Umweltmanagements hinter dem das ganze Unternehmen steht – von der Geschäftsführung bis hin zu den Mitarbeitern. (Auf dem Foto: Christoph Stoller, General Manager Teva Deutschland und Österreich mit Teva-Mitarbeiterin Ulrike Krieger-Ballhausen).

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Angefangen von der Stromversorgung über die Mobilität bis hin zur Wärmeversorgung arbeitet Teva – zu dem mit ratiopharm auch die bekannteste Arzneimittelmarke Deutschlands gehört – im Sinne der Nachhaltigkeit. Erneuerbare Energie und der effiziente Umgang mit Ressourcen sind dabei fester Bestandteil. „Wir möchten als Teva in Deutschland unseren CO2-Fußabdruck reduzieren. Bäume binden nicht unerheblich CO2 aus der Atmosphäre, das halten wir für einen wichtigen Aspekt. Mit dem pflanzen von 1.000 Rotbuchen betreiben damit unsere Mitarbeiter aus der Commercial-Einheit aktiven Klimaschutz und unterstützen die Aufforstungsfläche in unmittelbarer Nähe unseres Produktionsstandortes Blaubeuren/Weiler“, so Christoph Stoller, General Manager Teva Deutschland und Österreich. Der Geldbetrag für die Setzlinge und Werkzeug zum Pflanzen hat dabei eher symbolischen Wert. Entscheidend ist der Einsatz der Teva-Mitarbeiter, die hierfür ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen.

Aufforstungen können CO2-Freisetzung kompensieren. Nach Expertenmeinung binden 1.000 Rotbuchen bei einer angenommenen Lebensdauer von 80 Jahren jährlich einen CO2-Ausstoß von über 12 Tonnen. In den ersten Jahren nach der Pflanzung legen die Bäume noch eher geringe Biomassevorräte an, binden aber mit zunehmenden Alter vermehrt CO2  (www.co2online.de). Die Teva-Mitarbeiter pflanzen zweijährige Setzlinge im Waldbezirk des Forstbezirks Blaubeuren auf einer Lichtung, die durch den Borkenkäfer entstanden ist. Aufgrund der Nähe zu unserem Produktionsstandort ist Teva für eine Aufforstungsaktion ganz bewusst auf das Forstamt Blaubeuren zugegangen. 

Umweltschutz ist kein Lippenbekenntnis

Als erster Pharmahersteller in Deutschland überhaupt wurde Teva bereits 1996 mit der EMAS-Zertifizierung ausgezeichnet und war damit ein Umwelt-Pionier. Für die deutschen Standorte wird ausschließlich regenerativer Strom bezogen. So konnten für die Jahre 2018 und 2019 der CO2-Ausstoß um mehr als 35.000 Tonnen reduziert werden. Über eigene Blockheizkraftwerke besitzt Teva zusätzlich eine hocheffiziente Eigenstrom-, Wärme- und Dampferzeugung. Ergänzt wird diese nachhaltige Strategie am Standort Ulm durch den Bezug lokal erzielter Fernwärme, die aus einem hohen Anteil an Biomasse und Ersatzbrennstoffen erzeugt wird. Auch neue Mobilitätslösungen wurden umgesetzt. Beispiele dafür sind firmeneigene Elektroautos für die Fahrten zwischen den Werken in Ulm und Blaubeuren/Weiler. Die Elektroautos werden das ganze Jahr über vollständig mit regenerativ erzeugtem Strom aus einer Teva eigenen Photovoltaikanlage betrieben. Vervollständigt wird das Ganze mit dem Einsatz von mit Flüssiggas betriebenen Lkw im firmeneigenen Fuhrpark.