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Umweltschutz

18.01.2019

Teva unter den „100 Betrieben für Ressourceneffizienz Baden-Württemberg“

Ulm, 17. Januar 2019. Bereits 1996 wurde Teva an den Standorten Ulm und Blaubeuren/Weiler EMAS zertifiziert und war damit der erste Pharmazeutische Hersteller in Deutschland, der sich dieser Zertifizierung erfolgreich unterzog. Dieses seit über zwei Jahrzehnten umgesetzte Umweltmanagement ist für Franz Untersteller, Umweltminister des Landes Baden-Württemberg, Anlass dem Deutschlandsitz in Ulm einen Besuch abzustatten.

Im Rahmen seiner Ressourceneffizienz Tour durch Baden-Württemberg macht der Landesminister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Franz Untersteller, auch Station bei Teva am Standort Ulm. „Es ist sehr interessant, einmal vor Ort zu sehen, was in einem solchen großen Pharmaunternehmen in Sachen Ressourceneffizienz möglich ist“, so der Umweltminister. Wie Christoph Stoller, General Manager Teva Deutschland und Österreich, ausführt „ist Umweltschutz bei uns kein Lippenbekenntnis sondern gelebtes Programm. Die 100 % Nutzung erneuerbaren Stroms, firmeneigene Elektroautos, ein Erdgas Lkw, eigene Blockheizkraftwerke sowie seit 22 Jahren durchgehend EMAS-zertifiziert, sind Ausdruck der konsequenten Umsetzung des Themas Energieeffizienz an unserem deutschen Standort“. Teil der Ressourceneinsparprogramme bei Teva ist die hohe Verwertungsquote von Abfällen. Vor Ort in Ulm erhält der Umweltminister im Abfall- und Wertstoffcenter einen Eindruck, wie die Vorstufe zur Verwertung von Abfällen bei Teva funktioniert. Basis ist die sortenreine Trennung der Abfälle direkt am Entstehungsort in über 75 verschiedene Abfallfraktionen nach dem internen Farbleitsystem. Die Verwertungsquote bestätigt den Erfolg dieses Systems, so wurden im Jahr 2017 lediglich 3 % der Abfälle beseitigt. „Das System der Trennung von Abfällen ist sehr durchdacht und mit einer Verwertungsquote von 97 % ist das Arzneimittelunternehmen Teva hier vorbildlich“, so Franz Untersteller.

Das Bewusstsein der Mitarbeiter für umweltrelevante Themen ist in den ganzen Jahren enorm gestiegen. So sollte zum Beispiel ein Rohstoff mit hohem Silberanteil entsorgt werden, der aus Qualitätsgründen nicht für die Herstellung von Arzneimitteln geeignet war. Statt der Entsorgung wurde das Material von einer zertifizierten Fachfirma thermisch behandelt und 82 kg reines Silber zurückgewonnen, das als wertvolles Einsatzmaterial in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden konnte.

Umweltmanagementsystem auf Landesebene gewürdigt
In der Endrunde beim „Umweltpreis für Unternehmen 2018“ Der „Umweltpreis für Unternehmen“ des Landes Baden-Württemberg würdigt Unternehmen für herausragende Leistungen im betrieblichen Umweltschutz und für eine vorbildliche umweltorientierte Unternehmensführung. Insgesamt haben sich im vergangenen Jahr 51 Unternehmen für diesen Preis beworben, 18 kamen in die Endrunde. In der Kategorie „Industrieunternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern“ hat Teva Deutschland die Endrunde der letzten vier Unternehmen erreicht.

Unter den „100 Betrieben für Ressourceneffizienz Baden-Württemberg“ Mit dem Projekt „Gezielte Optimierung der Abwasserbehandlungsanlage“ wurde Teva Deutschland in die Initiative des Landes Baden-Württemberg „100 Betriebe für Ressourceneffizienz“ aufgenommen. Nähere Informationen unter pure-bw.de/sites/default/files/teva_deutschland.pdf

Beispiele für Umweltziele am deutschen Standort
Nachhaltige Energieerzeugung und Beschaffung

  • Die Standorte Ulm, Blaubeuren und Weiler beziehen bereits seit vier Jahren ausschließlich erneuerbaren Strom.
  • Zusätzlich werden an den Standorten Blockheizkraftwerke zur gekoppelten Erzeugung von Strom, Wärme und Dampf eingesetzt. Im Jahr 2017 erzeugten beide BHKW´s zusammen ca. 7 Millionen kWh Strom, 7 Millionen kWh Wärme und 2 Millionen kWh Dampf.
  • Eine eigene Photovoltaikanlage auf einem der Firmengebäude im Donautal erzeugt jährlich ca. 28.000 kWh regenerativen Strom.
    Nachhaltige Mobilität
  • Der Bau der eigenen Photovoltaikanlage steht im direkten Zusammenhang mit dem Einsatz von Elektroautos. Seit Anfang 2015 werden vier Elektroautos für die häufig anfallenden Dienstfahrten zwischen den Werken in Ulm und Blaubeuren eingesetzt. Der dafür benötigte Strom kommt bilanziell aus der eigenen Photovoltaikanlage. Denn der Strom aus der Photovoltaikanlage wird in das firmeneigene Netz eingespeist und kompensiert somit den Verbrauch der Elektrofahrzeuge durch 100 Prozent nachhaltig erzeugten Strom. Betankt werden die Elektroautos über Ladesäulen, die auf den Firmengeländen installiert sind.
  • Im firmeneigenen Fuhrpark befindet sich auch ein Erdgas-Lkw mit einem besonders niedrigen Schadstoffausstoß für Ferntransporte.
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