Weil Gesundheit eine gesunde Umwelt braucht

Gesundheit braucht eine gesunde Umwelt – daran glauben wir bei Teva. Mit unserem Umweltengagement gehen wir seit 1996 voran und entwickeln uns stetig weiter – im Jahr 2021 stellen wir unsere deutschen Standorte klimaneutral.

Als verantwortungsbewusstes Unternehmen wollen wir unseren Beitrag leisten. Bei Teva ist dieser Beitrag vor allem der Gesundheit der Menschen gewidmet: Wir haben den höchsten Qualitätsanspruch an unsere Arbeit, weil wir damit maßgeblich das Leben Anderer verbessern können. Engagement für den Umweltschutz zählt für uns dabei klar dazu – nur eine gesunde Umwelt kann die Gesundheit der Menschen positiv beeinflussen. Hierbei fühlen wir uns unserem Namen verpflichtet: Teva ist Hebräisch für „Natur“ und Ausdruck des gelebten Umweltverständnisses unserer Geschäftsführung und unserer Mitarbeiter. Den globalen Herausforderungen im Klima- und Umweltschutz begegnen wir als Teil eines weltweit tätigen Unternehmens im Rahmen einer übergeordneten ESG-Strategie

Als Umwelt-Pionier in der deutschen Pharmaindustrie haben wir uns bereits im Jahr 1996 auf den Weg gemacht und unsere deutschen Standorte nach dem Umweltmanagementsystem EMAS zertifizieren lassen – dem europaweit höchsten Standard. Seitdem sind wir durchgängig zertifiziert, haben viel gelernt, noch mehr verbessert und bauen unser Engagement auch weiterhin stetig aus. Zu unserem 25-jährigen EMAS Jubiläum im Jahr 2021 gehen wir einen bedeutenden Schritt weiter und stellen unsere deutschen Standorte klimaneutral. 

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Unsere Fokusthemen

Für uns steht der verantwortliche Umgang mit der Umwelt in direkter Verbindung mit unserem Kerngeschäft: Wir sind der Überzeugung, dass Gesundheit eine gesunde Umwelt braucht. Den wichtigsten Wirkungsfeldern unseres Handelns in Sachen Umwelt und Gesellschaft nähern wir uns global als Teva-Konzern. Für die deutschen Standorte haben wir zusätzlich die zwei folgenden Fokusthemen im Blick:

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1. Klima

Wirksamer Klimaschutz spielt für Teva eine große Rolle: Seit dem Jahr 1996 widmen wir uns im Rahmen unserer EMAS-Zertifizierung, dem europaweit höchsten Umweltstandard für Unternehmen, dem professionellen Management unserer Treibhausgas-Emissionen. Als produzierendes Unternehmen der Pharmaindustrie setzen wir vor allem in den Bereichen Produktion und Logistik an und gehen nach dem Prinzip Emissionen „reduzieren – vermeiden – kompensieren“ vor. 

Durch den Zukauf von regenerativem Strom sowie Fernwärme haben wir zum Beispiel unsere Produktion kontinuierlich emissionsärmer gestaltet und konnten unseren CO2-Ausstoß im Vergleich zum Jahr 2015 um etwa 50 % reduzieren. Gleichzeitig erzeugen wir mit zwei Photovoltaik-Anlagen selbst regenerativen Strom auf unserem Werksgelände zur eigenen Versorgung. Mit diesem Solarstrom betreiben wir auch unsere firmeneigene E-Auto-Flotte, die unseren Mitarbeitern für Dienstfahrten zwischen unseren Standorten zur Verfügung steht – ganz emissionsfrei. 

Der Hauptteil unserer Emissionen wird aktuell durch den Einsatz von Erdgas in unseren hocheffizienten Blockheizkraftwerken sowie in sogenannten Dampfkesseln verursacht: Die Blockheizkraftwerke versorgen unsere Betriebsstätten mit Wärme und erzeugen gleichzeitig Strom und Dampf für die Produktion. Die Dampfkessel werden ebenfalls mit Erdgas zur Dampfherstellung betrieben, der für die Produktion von Medikamenten unerlässlich ist. Der zweitgrößte Emissions-Posten entfällt auf den Kraftstoffverbrauch durch LKW in der Logistik sowie durch Dienstwägen. Durch eine optimale Auslastung unserer LKW-Flotte sowie dem Einsatz alternativer Kraftstoffe versuchen wir hier den Treibhausgas-Ausstoß signifikant zu reduzieren.    

Im Jahr 2021 gehen wir hier den nächsten Schritt und stellen unsere noch unvermeidbaren CO2-Emissionen durch Kompensation als eines der erstes Pharmaunternehmen in Deutschland klimaneutral. Auf globaler Unternehmensebene bekennt Teva sich zum Pariser Klimaabkommen. 
 

2. Ressourcen, Wasser, Wertstoffe

Als produzierendes Unternehmen sind wir auf den Einsatz verschiedener Materialien und Ressourcen angewiesen. Dabei wollen wir Ressourcen schonen und bestmöglich nutzen. Eine besondere Rolle spielt für uns der verantwortungsvolle Umgang mit Wasser und Abwasser sowie die Nutzung von Wertstoffen. 

Unser Materialeinsatz bezieht sich hauptsächlich auf Rohstoffe, vorgefertigte Materialien und Lösungen sowie Verpackungsmaterial zur  Produktion von Medikamenten.  Daneben sind Betriebsstoffe wie z.B. Laborchemikalien oder technische Gase für die Produktion und Analyse der Rohstoffe und der fertigen Produkte nötig. Um diese Materialien bestmöglich zu nutzen, optimieren wir unsere Materialeffizienz systematisch im Rahmen von Umweltzielen. Wo möglich, reduzieren beziehungsweise vermeiden wir Materialeinsätze.

Beim Einsatz von Wertstoffen sowie dem Betrieb unserer Werke und Büros fallen Abfälle an, die wir ebenfalls bestmöglich verwerten möchten. Wir konnten hier bereits eine Verwertungsquote von 95 % erreichen: Dies ist in erster Linie der Verdienst unserer Mitarbeiter. Sie haben ein Farbleitsystem zur sortenreinen Trennung unserer Abfälle entwickelt und setzen dieses konsequent in ihrem Arbeitsalltag um.

Wir legen einen besonderen Fokus auf die Ressource Wasser sowie den Umgang mit Abwasser. Über die rechtlichen Vorgaben hinaus engagieren  wir uns freiwillig im Rahmen der internationalen AMR-Initiative gegen Antibiotika-Resistenzen, die auch durch pharmazeuti-sche Rückstände in Abwässern entstehen können. 

 
Detaillierte Informationen zu unseren Maßnahmen und Zielen finden Sie in unserer Umwelterklärung.

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Exkurs: Medikamente richtig entsorgen

Um Abwasserbelastungen durch Medikamentenrückstände zu vermeiden, möchten wir auch zur richtigen Medikamenten-Entsorgung in Privathaushalten informieren:  Durch die unsachgemäße Entsorgung von Medikamenten über Toiletten, können Wirkstoffe ins Abwasser gelangen, die nur mit großem Aufwand oder gar nicht mehr entfernt werden können. Deshalb empfehlen wir: Der sicherste Weg ist die Entsorgung in der Apotheke oder über sogenannte "Medi"-Tonnen, Schadstoffsammelstellen und Schadstoffmobile in Städten und Gemeinden. Informationen über die richtige Entsorgung von nicht aufgebrauchten Arzneimitteln für Ihren jeweiligen Landkreis finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung: www.arzneimittelentsorgung.de

Eine gute und sichere Variante für die Entsorgung von Arzneimitteln ist laut Bundesministerium für Gesundheit der Hausmüll. In fast allen Kommunen wird der Restmüll heute verbrannt. Damit werden Arzneimittelreste sicher entsorgt, denn durch die Verbrennung oder Vorbehandlung werden die gegebenenfalls enthaltenen Schadstoffe weitgehend zerstört oder inaktiviert. Weitere Informationen entnehmen Sie dem Infoflyer des Landes Baden-Württemberg. 
 

Klimaneutralität im Jahr 2021 

Bei Teva in Deutschland haben wir uns auf den Weg gemacht, ein klimaneutrales Unternehmen zu werden. Das heißt für uns:
Wir reduzieren, vermeiden und kompensieren unsere betriebsbedingten CO2-Emissionen. 

Bei den ersten Schritten „reduzieren“ und „vermeiden“ sind wir im Rahmen unseres 25-jährigen EMAS-zertifizierten Umweltmanagements schon weit gekommen (siehe Abschnitt Klima). Unsere verbleibenden, noch nicht vermeidbaren Emissionen von rund 20.000t CO2e als produzierendes Pharmaunternehmen kompensieren wir nun: So stellen wir die Emissionen, die direkt an unseren deutschen Standorten durch den Betrieb unserer Produktion, unsere Gebäude oder die Arbeit unserer Mitarbeiter sowie unseren Energiebedarf anfallen klimaneutral. In der Fachsprache bezeichnet man diese Ebenen als Scope 1 und 2. Indirekte Emissionen der gesamten Wertschöpfungskette (Scope 3) werden international vom Teva Konzern betrachtet. Bis 2030 soll hier die Transparenz verbessert sowie Optimierungsmaßnahmen mit Hauptzulieferern erarbeitet werden.  1_4_Klimaneutralitaet_Emissionen_Teva Grafiken_1200x740
 
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Seit 1996 gehen wir als Umwelt-Pionier voran und stellen nun als eines der ersten Unternehmen der deutschen Pharmabranche unsere Standorte in Ulm, Weiler und Blaubeuren klimaneutral – darauf sind wir sehr stolz.
Andreas Burkhardt, Geschäftsführer Teva Deutschland und Österreich
Die Kompensation tätigen wir mit unserem Partner atmosfair, der Teva ein nach dem höchsten Standard „Gold Standard for the Global Goals“ (GS4GG) zertifiziertes Kompensationsprojekt bereitstellt: In Südindien investieren wir in die Produktion und den Verkauf effizienter Holzvergaseröfen für die lokale Bevölkerung. Das Kochen auf offenem Feuer mit starker Rauchentwicklung und schädlichen Folgen für die Atemwege kann dank der modernen Öfen komplett vermieden werden. Da ca. 50 % weniger Feuerholz eingesetzt werden müssen, können auch die dortigen Mangrovenwälder vor Abholzung geschützt und effektiv CO2-Emissionen eingespart werden. Das Projekt vereint so unser größtes Anliegen: Den Schutz der Gesundheit und der Umwelt.

 

 

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Umweltmaßnahmen bei Teva

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2015
Elektromobilität
Für Dienstfahrten zwischen den Werksstandorten stehen unseren Mitarbeitern vier Elektrofahrzeuge zur Verfügung, die emissionsfrei mit Solarstrom unserer Photovoltaik-Anlage betrieben werden.
2020
1.000 Bäume
Teva-Mitarbeiter engagieren sich vor Ort: Mit der Pflanzung von 1.000 Rotbuchen im Blaubeurer Stadtwald wird nahe des Firmenstandortes die Aufforstung aktiv unterstützt.
2021
Eigene Photovoltaik-Anlage
Am Standort Ulm nimmt Teva eine eigene Photovoltaik-Anlage mit einem Jahreserzeugnis von 1 Million Kilowattstunden Energie in Betrieb.
2021
CO2-Kompensationsprojekt in Südindien
Zur Kompensation der unvermeidbaren CO2-Emissionen investiert Teva in ein Projekt des Partners atmosfair für effiziente Holzvergaseröfen in Indien.
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2015
Elektromobilität
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1.000 Bäume
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2021
Eigene Photovoltaik-Anlage
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2021
CO2-Kompensationsprojekt in Südindien

Erfahren Sie mehr über unsere Umweltaktivitäten: