SCHIZOPHRENIE

Whitepaper

Unter der Oberfläche: Die versteckten Ursachen und Folgen von Stigmatisierung bei Schizophrenie


Menschen mit Schizophrenie sind nicht nur mit den medizinischen Folgen der Erkrankung konfrontiert, sondern auch mit den Auswirkungen auf soziale Beziehungen, Arbeit und gesellschaftliche Teilhabe. Viele Betroffene und Angehörige erleben in ihrem Umfeld Vorurteile, Unsicherheit oder Zurückhaltung. Diese Formen der Stigmatisierung können das Selbstbild beeinflussen und es erschweren, offen über die Erkrankung zu sprechen oder Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Das Whitepaper beleuchtet auf Grundlage einer Befragung von Betroffenen und Angehörigen in vier europäischen Ländern die unterschiedlichen Dimensionen von Stigmatisierung und zeigt auf, welche Ansätze helfen können, Barrieren abzubauen und Betroffene besser zu unterstützen.


Inhalte des Whitepapers im Überblick:

  • Diagnosestellung als kritischer Versorgungspunkt:
    Für viele Betroffene ist die Diagnose mit negativen Gefühlen verbunden und kann Unsicherheit oder Selbstzweifel auslösen.
     
  • Auswirkungen von Stigmatisierung im Alltag:
    Vorurteile und Ausgrenzung können Beziehungen, berufliche Perspektiven und die soziale Teilhabe beeinträchtigen.
     
  • Zurückhaltung im Umgang mit der Erkrankung:
    Scham oder Sorge vor negativen Reaktionen können dazu führen, dass Betroffene weniger offen über ihre Situation sprechen oder Unterstützung nicht in Anspruch nehmen.
     
  • Soziales Umfeld:
    Auch Angehörige haben das Bedürfnis nach Informationen und erleben Unsicherheit und emotionale Belastungen im Umgang mit der Erkrankung.
     
  • Wege zu mehr Verständnis und Unterstützung:
    Das Whitepaper beschreibt Ansätze, um Vorurteile abzubauen, Aufklärung zu fördern und gesellschaftliche Teilhabe zu stärken.


CNS-DE-NP-00198